Mittwoch, 30. April 2014

L'Occitane Au Brésil und Frisson de Verveine

Olá ihr Lieben!

Der heutige Post dreht sich um die wunderbare Au Brésil Kollektion von L'Occitane, welche ich vorab schon einmal für euch testen durfte.
Warum Brasilien? Na wegen der Fußball-Weltmeisterschaft natürlich! Fairerweise muss ich ja sagen, dass ich überhaupt kein Fußballfan bin. Selbst während den EMs/WMs gucke ich die Spiele nur, wenn andere mitgucken oder uns jemand eingeladen hat. Sonst ist es mir einfach zu langweilig.
Alles andere als langweilig (...tolle Überleitung, oder?^^) sind die Produkte der Au Brésil Kollektion, welche ihr ab Ende Mai im Handel ergattern könnt.
Neben der Au Brésil Kollektion kommt ab Mitte Juli noch die limitierte Duft-Edition Frisson de Verveine auf den Markt, welche belebende und beruhigende Aromen beinhaltet, welche müde Beine wieder munter machen sollen.
So, genug dazu, kommen wir zu den eigentlichen Gründen, warum ich mich heute an euch wende:



Frisson de Verveine Gel Glaçon Jambes & Pieds (16,00 Euro):

Das sagt L'Occitane:

"Die Metallspitze des Roll-On und der Zypresse-Eibisch-Komplex verstärken den kühlenden Effekt des Gels. Beine und Füße werden entlastet und fühlen sich leicht und erfrischt an."


Hintergrundwissen:

Verbene (Eisenkraut) werden häufig und gerne für L'Occitane Produkte verwendet (z.B in der Karité Flüssigseife). Die Verbene, welche von L'Occitane verarbeitet werden, werden in einem kleinen französischen Dorf kontrolliert angebaut.
Sobald sie abgeerntet worden sind, werden sie getrocknet und anschließend destilliert, um abschließend an das zitronig-frische Verbene-Extrakt zu kommen.

Die Frisson de Verveine Reihe beinhaltet neben dem Fußgel noch ein Unisex Parfum, ein Duschgel, ein Körpergel, ein Körperspray, ein Badesalz und ein Handgel und ist -wie bereits oben erwähnt- ab Mitte Juli limitiert erhältlich.


Design:

Vom Design her finde ich die grün getönte Plastiktube eigentlich recht ansprechend: Auf der Vorderseite befindet sich der Name der Kollektion, die Menge, der Markenname, die Art von Produkt und ein paar niedlich designte Blätter. Die Schrift glänzt metallisch silbern und wirkt im Allgemeinen sehr hochwertig - ja, auch für eine Plastikverpackung!^^
Auf der Rückseite sind kleine "Gebrauchsanleitungen" wie ihr das Gel zu benutzen habt. Wobei...eigentlich ist es nur eine Anleitung - jeweils in verschiedenen Sprachen.
Schraubt ihr die Tube auf, kommt eine dicke Metallkugel zum Vorschein, mit welcher ihr das Gel auf eure Beine/Füße massieren könnt.


Duft/Konsistenz:

Ja, der Duft...der Duft ist eine Sache für sich: Er riecht ziemlich streng, fast schon wie Medizin. Im ersten Moment gefällt er mir aus eben genau diesem Grund überhaupt nicht. Sobald das Gel allerdings eingezogen ist, riecht das Gel wesentlich angenehmer: Leicht, frisch und kräuterig. Ja, ich weiß, das man nicht wirklich Sinn, aber ich glaube einfach, dass der Duft "frisch aus der Tube" einfach zu viel auf einmal ist. An sich riecht das Gel nämlich gut, aber nicht in dieser Konzentration. Sobald das Gel eingezogen ist und die erste Welle quasi abgeebbt ist, riecht es angenehm und frisch.
Von der Konsistenz her ist das Gel recht dünnflüssig. Aus diesem Grund lässt es sich mithilfe der Metallkugel einfach und punktgenau verteilen.


Fazit:

Mir gefällt das Eisgel ziemlich gut. Aufgrund der kühlen Metallkugel werden eure Füße quasi schon während des Auftragens leicht gekühlt, was mir grade bei heißen Temperaturen mehr als Recht ist.
Überraschenderweise kühlt das Gel die Füße wirklich recht gut und nach ca. 20 Sekunden setzt zusätzlich ein leichtes Kribbeln ein. Nicht unangenehm oder gar allergisch bedingt, nein, irgendwie erfrischend und belebend, also genau das, wofür das Gel primär gemacht worden ist.
Das Gel zieht eher semi schnell ein und hinterlässt ein leicht klebendes, dennoch erfrischendes Gefühl auf den Füßen. Wenn man aber bedenkt, dass man bei komplett heißen Temperaturen schlapp auf dem Sofa hängt, kann man die Füße eben auch getrost über der Sofalehne baumeln lassen und sie  lufttrocknen lassen.
So interessant und wirksam ich das Gel auch finde: Ich werde es mir wohl nicht nachkaufen, weil ich es im Sommer nicht so dringend benötige. Wenn mir wirklich heiß ist, dann hüpfe ich schnell unter die Dusche oder stelle mir einen Ventilator vor mein Sofa. Das Gel ist zwar nett und kühlt auch überraschend gut, aber zwingend notwendig ist es meiner Meinung nach nicht.



Jenipapo Huile de Parfum (Roll on Parfum auf Ölbasis) (21,00 Euro):

Das sagt L'Occitane:

"Die Symbiose aus exotischen Früchten und frischen Noten machen den passenden Duft zum idealen Begleiter für den Sommer."


Hintergrundwissen:

Die Jenipapo Kollektion ist Teil der "Feito no Brasil" Reihe, welche sich dadurch auszeichnet, dass sie komplett in Brasilien hergestellt wird (Feito no Brasil = Hergestellt in Brasilien). Die Feito no Brasil Reihe besteht aus Sonnen-/Duft-/Pflegelinien, wobei jedes Produkt in Verbindung mit jeweils drei brasilianischen Elementen steht: Biom (biogeographische Region), Inhaltsstoff und ein Genie der bildenden Künste.
Die Jenipapo Kollektion, zu welcher mein Ölparfum gehört, setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:

Biom: Cerrado Region in Brasilien
Inhaltsstoff: Jenipapo
Genie: Douglas Bello (Ohje, von ihm habe ich noch nie gehört)

Die Jenipapo Kollektion basiert auf der Geschichte des Jenipapo Baumes, welcher sehr schnell und hoch wächst, damit er höher als alle anderen Bäume kommt und so die direkte Sonnenenergie aufnehmen kann. Zusätzlich besitzt der Baum sowohl schützende, als auch feuchtigkeitsspendende Fähigkeiten, welche einer Pflegeserie natürlich zugute kommen.

Die Kollektion beinhaltet neben dem parfumierten Öl noch eine komplette Sonnenpflegelinie und diverse Duftartikel wie beispielsweise eine Körpermilch oder ein Duschgel.
Die Kollektion findet ihr ab Ende Mai im Handel.


Design:

Alleine schon die Pappverpackung finde ich sehr ansprechend: Stilisierte Blumen, anregende Farben, ein silbernes, schimmerndes Logo...ja, doch, die Verpackung gefällt mir sehr.
Natürlich geht es hierbei nicht um die Verpackung, sondern um das schmale Parfumröhrchen, welches sich im Inneren befindet. Das Röhrchen ist aus Glas, welches einen wunderschönen, orangefarbenen Farbverlauf besitzt. Quasi ein orangefarbener Ombre-Effekt auf diesem kleinen Röhrchen. In silberner Schrift finden sich auch hier wieder der Markenname, der Produktname und diverse kleine Informationen.
Verschlossen wird das Röhrchen mit einem nicht ganz so hochwertig aussehenden Plastikverschluss, welcher sich jedoch recht einfach drehen lässt.
Zum Vorschein kommt auch hier wieder ein Metallkugelapplikator - diesmal allerdings ein paar Nummern kleiner.


Duft/Konsistenz:

Der Duft gefällt mir ziemlich gut: Er riecht fruchtig und exotisch - leider kann ich euch nicht sagen, was genau ich rieche. Er riecht auf jeden Fall sehr, sehr angenehm und fruchtig. Definitiv kein zu schwerer Duft, von welchem ihr Kopfschmerzen bekommt!
Die Konsistenz ist schon recht ölig, wobei das Öl recht schnell einzieht. Dadurch, dass ich keine glänzenden Stellen an meinem Hals haben möchte, reibe ich das Parfum leicht ein, was das Einziehen natürlich noch einmal beschleunigt.
Leider bleibt der Geruch nicht sonderlich lange auf der Haut, was ich persönlich ziemlich schade finde, da das Produkt doch recht kostspielig ist und ich in der Hinsicht eigentlich mehr erwartet hätte!


Fazit:

Obwohl ich den Geruch und das Design himmlisch finde, muss ich sagen, dass das Ölparfum das Schwächste der drei Produkte ist: So genial der Duft auch ist - er verfliegt zu schnell. Nach nur 1 1/2 Stunden konnte mein Freund das Parfum hinter meinen Ohren bzw. an meinem Hals nicht mehr erschnuppern und auch ich hatte das Gefühl, dass man schon gar nichts mehr riechen konnte.
Das ist eigentlich auch der Hauptgrund, wieso ich mir das Parfum nicht nachkaufen würde: Grade für 21 Euro sollte man schon erwarten, dass sich das Produkt etwas länger hält.
Ich finde das wirklich mehr als schade, da ich den Geruch wirklich sehr gerne mag!



Vitória Régia Handcreme (7,50 Euro):

Das sagt L'Occitane:

"Im Herzen des Duftes schlingen sich Gardenie, Vitória Amazonica und Maiglöckchen sanft um schlafende Blütenkronen."


Hintergrundwissen:

Biom: Amazonasgebiet
Inhaltsstoff: Vitória Régia
Produzent: Marcela & Francivaldo

Eine Vitória Régia ist nichts anderes, als eine riesige, nachtaktive Seerose, welche einen Blattdurchmesser von bis zu 3 Metern erreichen kann. 
Der Name Vitória Régia ist übrigens an die englische Königin Victoria angelehnt, da die Pflanze während ihrer Herrschaftszeit entdeckt worden ist. 
Das Besondere an der Seerose: Tagsüber faltet sie sich zusammen, um sich vor der Sonne Brasiliens zu schützen. Nachts hingegen blüht die Vitória Régia rot auf.

Neben der Handcreme beinhaltet die Vitória Régia "Tages" Reihe übrigens noch ein Eau de Cologne, ein Duschgel, eine Körpermilch und ein Ölparfum. Die Vitória Régia "Nacht" Reihe beinhaltet ein Eau de Cologne und zwei Ölparfums. 


Design:

Das Tubendesign gefällt mir sehr, sehr gut: Obwohl die Tube aus silbernem Plastik besteht, wirkt sie auf den ersten Blick eher metallisch. Auf der Vorderseite findet ihr ein wunderschönes, grün/pinkes Seerosendesign, den Markennamen und die Art des Produktes. Auf der Rückseite hingegen findet ihr vieeeeeeeel Kleingedrucktes - unter Anderem auch die Inhaltsstoffe.
Solltet ihr euch noch an meinen asbach uralten Post über die Karite Handcreme erinnern, wisst ihr, dass ich ziemlich über den Deckel geflucht habe, weil dieser eben komplett eckig war und sich beim Aufschrauben unschön in die Finger gebohrt hat. Diese Handcreme hat einen runden, leicht angerauten Deckel, welcher sich sehr gut öffnen und schließen lässt. Selbst mit eingecremten Finger rutscht euch der Deckel nicht aus der Hand!
Einziges, itzibitzi kleines Manko: Die Tubenöffnung ist sehr groß und ihr müsst ziemlich aufpassen, dass ihr euch nicht die halbe Tube in die Hände drückt. Aber...das wäre eigentlich auch egal, da die Creme einfach nur göttlich duftet.


Duft/Konsistenz:

Oh mein Gott, ich liebe den Duft! Wirklich: Ich liebe ihn! Mein Freund schüttelt mittlerweile auch nur noch den Kopf, weil ich mir meine Hände -nach dem Eincremen- regelmäßig vor die Nase halte, nur um den wahnsinnig angenehmen zu inhalieren. Ich weiß. Ihr müsst dazu nichts sagen - es duftet einfach nur unwiderstehlich. 
Den Duft kann ich euch leider nicht beschreiben, weil ich keine der genannten Komponenten herausriechen kann. Ich finde, frisch, blumig und leicht beschreiben den Duft am ehesten. Die Creme beinhaltet wohl auch noch Zitrusfrüchte, Maiglöckchen und Gardenie, aber ehrlich? Davon rieche ich nichts!
Die Creme ist relativ dünnflüssig, lässt sich demnach sehr gut verteilen und zieht auch recht schnell ein. Zurück bleibt ein göttlich riechendes, zartes Hautgefühl..*hach*


Fazit:

Ihr werdet es nicht glauben, aber die Handcreme ist mein absoluter Favourit! Sie riecht unbeschreiblich gut, sieht total niedlich aus und besitzt die perfekte Handtaschengröße. Mich hat dieses Produkt jedenfalls komplett überzeugt und ich kann euch jetzt schon sagen, dass ich es mir nachkaufen werde. Die Handcreme empfehle ich euch von Herzen und aus tiefster Seele! Gut, diejenigen von euch, die beispielsweise ein Problem mit Glyzerin haben, sollten die Creme evtl. nicht kaufen, da dieser Stoff an zweiter Stelle bei den Inhaltsstoffen steht. Diejenigen, die das nicht stört: Geht in eine L'Occitane Filiale und testet die Creme! Ihr werdet es nicht bereuen. 
Außerdem überlege ich, ob ich mir auch noch das Vitória Régia dazu bestellen soll...alleine schon mit der Hoffnung, dass es genauso wie die Creme riecht!
Absolute Kaufempfehlung meinerseits!


Ihr seht schon: Die Au Brésil Kollektion hat mich auf jeden Fall überzeugt! Vielen lieben Dank an das Team von L'Occitane - ich habe mich sehr über die Sachen gefreut und werde sie auch komplett euphorisch nachkaufen!

Was hat euch am besten gefallen?

Liebe Grüße







Dienstag, 29. April 2014

Outfits!

Ihr Lieben, heute wieder einmal drei Outfits! 
Mein Stil hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Bis vor einem Jahr hat man mich NIE mit Turnschuhen gesehen, es sei denn, ich habe in dem Moment Sport gemacht. Inzwischen trage ich die fast am allerliebsten, weil sie einfach so bequem sind und jedes Outfit tagestauglich und lässiger machen. Wie steht ihr dazu?

Bib - Rep - Ballett 

Bib:
Pulli: H&M
Shorts: American Eagle
Strumpfhose: Falke
Schuhe: Vagabond
Kette: Zara

Rep:
Jeans: Topshop
Bluse: H&M
Pulli: H&M
Schuhe: Vagabond
Kette: Pieces

Ballett:
Bluse/Tunika: H&M
Hose: H&M
Blazer: Jaaaa, richtig geraten: H&M
Schuhe: Buffalo
Tasche: Bessie
Kette: Zara

Alles Liebe,
eure



Montag, 28. April 2014

Chanel Vitalumière Aqua

Hallo ihr Lieben!

Wenn meine Haut mal nicht am rumfetten ist, ist sie -grade im Bereich der T-Zone- extrem trocken. Aus diesem Grund habe ich auch lange gar keine Foundation mehr getragen, weil meine alte Foundation von Chanel ganz arg in die trockenen Hautschüppchen gekrochen ist und ich sah aus wie ein sich häutendes Reptil mit Make Up.
Meiner Haut war es vollkommen egal, ob ich sie eingecremt oder ihr ein Peeling verpasst habe. Sie blieb weiterhin trocken und ich konnte und wollte keine Foundation mehr benutzen.

Von meinem Sephorabesuch habe ich euch ja bereits erzählt. Bei meinem zweiten Besuch wollte ich der NARS Sheer Glow Foundation mal eine Chance geben, aber meine Haut hat sich geweigert bzw. es gab bei NARS auch keine Farbe, welche zu meinem Teint gepasst hat. Die nette, luxemburgische Verkäuferin hat die trockenen Stellen bemerkt und mich auf die Chanel Vitalumière Aqua Foundation aufmerksam gemacht, da sie sich wohl extra für trockene Haut sein soll.
Da mich die Foundation quasi umgehauen hat, möchte ich sie euch heute gerne einmal vorstellen:



Chanel Aqualumière Foundation in "12 Beige Rosé" (ca. 40 Euro für 30ml):

Design:

Obwohl in der Flasche 30ml enthalten sein sollen, wirkt sie ziemlich klein und zierlich. Meine andere Chanel Foundation beinhaltet ebenfalls 30ml und ist irgendwie größer designt. Die Größe ist hierbei aber kein Nachteil, da die Foundationflasche sehr gut in der Hand liegt. 
Die komplette Foundationflasche besteht aus einem stabilen Plastik, welches in etwa der Farbe der Foundation nachempfunden ist. Der Deckel ist schwarz und mit einem weißen Chanel Logo verziert. 
Auf der Vorderseite findet man den Titel, den Lichtschutzfaktor und den Markennamen.
Auf der Rückseite findet man ebenfalls noch einmal eine 1-Satz-Beschreibung des Produktes - in sämtlichen Sprachen. Außerdem wird auf der Rückseite darauf hingewiesen, dass man das Produkt vor Gebrauch schütteln muss. 
Obwohl ich ja bekanntlicherweise ein Fan von Glasfläschchen bin, muss ich sagen, dass mir diese Verpackung auch ganz gut gefällt. Das Plastik ist recht hochwertig und sieht demnach auch nicht so billig wie bei anderen, günstigeren Marken aus. 

Duft/Konsistenz:

Oh mein Gott. Die Foundation riecht unnatürlich gut. Ich finde ja, dass sie ein bisschen wie Niveacreme riecht. Leicht parfumierte Niveacreme. Leicht, frisch, angenehm - der Duft ist wirklich klasse! Glücklicherweise hält er sich auch einige Zeit auf der Haut, was zur Folge hat, dass ich meine Oberlippe immer hochreiße, nur um an der Foundation auf meiner Haut schnuppern zu können!^^


Wie bereits erwähnt: Es wird empfohlen, das Produkt zu schütteln, da es zum Einen sehr flüssig ist und zum Anderen müssen die Inhaltsstoffe noch miteinander vermengt werden. 
Sobald ihr es gut geschüttelt habt, müsst ihr aufpassen, dass ihr das Produkt langsam und vorsichtig auf eurem Handrücken auftragt, weil die Foundation nach wie vor sehr flüssig ist und ihr schnell den halben Handrücken voll habt.
Im Gesicht fühlt sich die Foundation himmlisch an: Leicht, kühl und in der Tat etwas wässrig. 
Die Foundation an sich besitzt eine mittlere Deckkraft und lässt sich problemlos verteilen. Sie hinterlässt einen leichten Glanz, welchen ihr aber ganz schnell mit Puder wegbekommt. 

Fazit:

Ich glaube, ich habe in dieser Foundation die perfekte Foundation für mich gefunden. 12 Beige Rosé trifft genau meinen Hautton, d.h. das Finish sieht umso natürlicher an mir aus. Die trockenen Stellen werden so gut wie gar nicht betont und der Duft ist einfach nur der absolute Wahnsinn. Die mittlere Deckkraft reicht bei mir vollkommen aus und das Finish gefällt mir -in Kombination mit Puder- auch recht gut. 
Das einzige Manko: Ihr braucht recht viel, um euer Gesicht komplett abzudecken. Dadurch, dass die Deckkraft eben nicht komplett deckend ist, kann man manchmal nicht gut sehen, wo man bereits gepinselt hat und wo nicht. Ich brauche meist 2-3 Kleckser, damit ich mein Gesicht komplett abgdeckt habe. Ich habe mal versucht, das Ergebnis mit der Kamera für euch festzuhalten. Es ist zwar nicht komplett gelungen, aber ich finde schon, dass man einen Unterschied erkennt:

Komplett "Oben ohne"
Eeeeeh ja. Die ungeschminkte Wahrheit. Wie ihr an meiner Nase erkennen könnt, habe ich dort leichte Rötungen bzw. Unreinheiten. Ansonsten habe ich immer leichte Augenschatten, Rötungen und ab und an mal einen Pickel. Achja und Mitesser auf der Nase bzw. vergrößerte Poren rund um meine Nase. Ohje, listet man das alles einmal auf, klingt das irgendwie...grausam.

Nur mit Foundation
Hier kann man den leichten Glanz der Foundation ganz gut erkennen. Dennoch finde ich, dass man schon sieht, dass meine Haut ebenmäßiger aussieht und meine Augenschatten schon etwas abgedeckt sind. Oder bilde ich mir das grade ein?^^

Foundation, Concealer und Puder
Spätestens jetzt sieht man den Effekt oder? Auf dem Bild ist es zwar etwas schwieriger zu erkennen, aber würdet ihr mir auf der Straße begegnen, würdet ihr sehen was ich meine: Die Haut wirkt eben, mattiert und leicht porzellanmäßig, was ich ja liebe. 

Ich bin mit der Foundation total glücklich und ich kann sie euch wirklich wärmstens empfehlen. Sie ist nicht zu schwer, riecht gut und das Endergebnis überzeugt mich vollkommen. 

Habt ihr eine Alltime Favourite Foundation?

Liebe Grüße





Sonntag, 27. April 2014

Anique macht Pause - ich verabschiede mich !


Als ich im Februar nach einer Co-Bloggerin suchte, erwähnte ich es schon in einem Nebensatz - nun ist es soweit.

Aus privaten Gründen werde ich nun pausieren. In der Zeit wird es von mir dementsprechend keine Postings auf dem Blog mehr geben.

Wie lange ich pausieren werde, weiß ich aktuell noch nicht. Einige Monate wird die Pause auf jeden Fall andauern - ob ich in diesem Jahr wiederkommen werde, steht also noch nicht fest.

Mit meinen lieben Co-Bloggern werdet ihr aber auch weiterhin mit Lesestoff versorgt, da könnt ihr euch sicher sein. ;)

Ich wünsche euch für die nächste Zeit allen alles erdenklich Gute, vor allem einen tollen Sommer und natürlich auch weiterhin viel Spaß beim Lesen dieses Blogs.

Irgendwann werden wir uns wiedersehen / wiederlesen. ;)


Alles Liebe!

Samstag, 26. April 2014

Urban Decay Moonspoon oder Jenny im Sephora Himmel

Hallo ihr Lieben!

Da ich ja mittlerweile nach Trier gezogen bin, musste natürlich auch das benachbarte Luxemburg inspiziert werden. Ich habe mir also meine Eltern und meinen Freund geschnappt und zusammen sind wir in unser liebes Nachbarland gedüst - genauer gesagt direkt nach Luxemburg-Stadt.
Nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten, haben wir natürlich prompt die Stadt erkundet. Plötzlich schlug mein kleines Disneyherz schneller: Mitten in der Fußgängerzone entdeckte ich eine Sephora Filiale! EINE SEPHORAFILIALE! VOR MIR! Naja...der Rest war eigentlich abzusehen: Ich habe nur etwas von "Da ist Sephora..." gemurmelt und bin geschwind in Richtung Paradies geeilt. Das Paradies war zwar überaus klein und übersichtlich, aber ich habe mich gefühlt, als ob ich grade  die Pforten ins Make Up Himmelreich durchschritten hätte. NARS, Urban Decay, Sephora...alle Firmen, mit welchen wir online kämpfen müssen, lagen hier in diesem kleinen Shop. Naked Paletten stapelten sich an den Wänden und der Lagoona Bronzer von NARS hing da auch irgendwo rum...*hach*
Da ich zwei Männer im Schlepptau hatte, konnte ich mich natürlich nicht stundenlang in diesem Laden aufhalten. Also bin ich einmal seufzend durchgerannt und vor dem Urban Decay Counter zum Stehen gekommen. Insgeheim habe ich ja -naiverweise- darauf gesetzt, dass die Sachen vor Ort billiger sind, aber Pustekuchen. Sie sind leider immer noch recht teuer. Von daher durfte bei meinem ersten Besuch auch nur ein einziger Lidschatten mitkommen: Der Urban Decay Moondust Lidschatten in der Farbe "Moonspoon".



Urban Decay Moondust Lidschatten in "Moonspoon" (ca. 17,50 Euro):

Oh Gott, ist er nicht wunderschön?

Die Moondust Reihe von Urban Decay besteht aus 6 Einzellidschatten, welche besonders durch ihren neuen, verbesserten 3D Glittereffekt auffallen sollen. Urban Decay wirbt außerdem mit einer supersoften Lidschattentextur, welche irgendwo zwischen gepresstem und Cremelidschatten liegen soll.
Moonspoon ist vielleicht nicht der interessanteste Ton aus der Reihe, aber er hat mich so strahlend angefunkelt, dass ich ihn einfach haben musste. Ihr versteht das, oder? (Mittlerweile habe ich mir aber noch mehr Swatches angesehen und denke mir "Hmmm wieso hast du nicht einen anderen mitgenommen?" oder ich kaufe mir einfach noch einen weiteren, was ich wohl eher tun werde!)
Was einem natürlich sofort ins Auge sticht: Die wirklich edle Plastikverpackung des Lidschattens: Vom Logo bis hin zu verspiegelten Flächen findet ihr wirklich alles auf diesem kleinen Lidschattenpöttchen. Klappt ihr das Döschen auf, funkelt euch Moonspoon entgegen.
 

Moonspoon an sich ist ein mittleres, bis dunkles Grau, welches über und über silbrig funkelt. Die Farbabgabe des Lidschattens ist schwierig: Er gibt mehr Glitzer als Farbe ab. Schichtet ihr ihn ein bisschen, bekommt ihr ein dunkles Grau, welches jedoch kaum auffällt, da der silbrige Glitzer zu dominant ist. Wer hier eine extrem gute Pigmentierung erwartet, wird also etwas enttäuscht. Mich wiederum stört das Ganze kein bisschen, da der Glitzer wirklich besonders ist: Ich besitze zwar durchaus einige Glitzerlidschatten, aber keiner funkelt so besonders wie Moonspoon. Plus bemerkt ihr den Glitzer kaum - er ist sehr fein und im Gegensatz zu den Sleek Glitzerlidschatten, kratzt dieser Glitzer kein bisschen.
Der Lidschatten an sich ist sehr weich gepresst und fühlt sich im Allgemeinen sehr samtig an. Moonspoon ist zwar etwas krümelig, aber dadurch, dass die Hälfte des Glitters eh unter euren Augen landet, macht das den Kohl auch nicht mehr fett. Nachdem ihr euch mit Moonspoon geschminkt habt, müsst ihr so oder so mit einem Abschminktuch unter euren Augen entlangfahren, da ihr sonst einen netten Discokugeleffekt haben würdet.  
Mithilfe einer Lidschattenbase hält sich der Lidschatten auch ordentlich lang auf euren Lidern. Bis dato habe ich Moonspoon noch nicht alleine getragen, sondern immer als Topper über einem anderen Lidschatten. 
Dennoch bin ich mit der Qualität des Lidschattens mehr als zufrieden und ich kann euch jetzt schonmal sagen, dass Moonspoon nicht mein letzter Lidschatten von Urban Decay bleibt...
(Oh, mittlerweile war ich sogar noch ein zweites Mal in Luxemburg und habe mir noch einen 24/7 Kajal von Urban Decay holt. Über diesen berichte ich euch aber ein anderes Mal!)

Besitzt ihr auch einen Lidschatten von Urban Decay?

Liebe Grüße


Freitag, 25. April 2014

Aufgebraucht #2

Ich habe mal wieder fleißig Produkte aufgebraucht und wollte euch das natürlich nicht vorenthalten :D Natürlich musste ich den Müll wieder so lange horten, dass er nicht auf ein Bild gepasst hat.


Sephora Body Butter Lemon Verbena
Ja, was soll ich sagen? Diese Body Butter hat sage und schreibe ganze 2 Jahre gehalten :D Hat bis zuletzt lecker geduftet. Die Konsistenz ist eher wie bei einer Body Lotion, bei einer Body Butter erwarte ich irgendwie etwas festeres, die hier war aber sehr leicht. Für mich hat es gereicht, hab aber auch keine Probleme mit trockenen Körperstellen und creme jeden Tag nach.

L’Oréal Hydra Active 3 Mizellen Reinigungsfluid
Diese Mizellenlösung habe ich mir geholt, in der Hoffnung sie wäre genauso gut wie die Bioderma Mizellenlösung.. Möp, war leider nichts. Das L’Oréal Wässerchen ist zwar immernoch besser als sonst benutztes 08/15 Abschminkzeug, aber dennoch brennt es mir ein wenig in den Augen. Ich war dann jetzt doch froh, dass die Flasche endlich ein Ende hatte und ich wieder zu Bioderma greifen konnte. Übrigens habe ich oft gelesen, dass der Verschluss blöde sein soll und schwer zu dosieren. Damit hatte ich jetzt gar keine Probleme.

Syoss Glanz-Versiegelungs Haarspray
Die Syoss Haarsprays sind einige der wenigen Produkte, die ich bewusst immer wieder kaufe. Hier gibt es auch mehrere Varianten und ich kaufe eigentlich immer nach Lust und Laune (dieses hier ehrlich gesagt nur, weil es pinke Akzente hat, ja bitte lacht ruhig, aber mein Bad ist pink dekoriert und da muss das halt passen :D). Ich benutze Haarspray vordergündig gegen diese nervigen fliegenden Haare am Oberkopf und da ist Syoss einfach wunderbar! Sie sprühen immer recht fein und nicht zu feucht und betonieren die Haare nicht furchtbar dolle an, sondern lassen sie beweglich. 

Clinique All About Eyes
Heiß umschwärmt von vielen Bloggern, ich hab sie probiert und finde sie auch ganz nett. Sie hinterlässt ein schön seidiges Hautgefühl und ist recht ergiebig. Allerdings hat sie mich jetzt auch nicht vom Hocker gerissen und ich wollte etwas, das noch reichhaltiger ist. Eigentlich wollte ich die Rich-Variante probieren, habe mich aber dann doch für eine Augencreme von Origins entschieden, bin gespannt :)

Balea Rasiergel Buttermilk Lemon

Ja, Rasiergel halt :D Hat seinen Zweck erfüllt und hat gut gerochen, wurde sogar schon zum dritten Mal nun nachgekauft.

Essence Nail Polish Remover
Also ich habe ja nun schon zig verschiedene Nagellackentferner benutzt, diesen hier hatte ich zum ersten Mal. Und wohl auch nie nie wieder. Er hat definitiv seinen Job gemacht, so wie jeder andere auch. Aber er riecht so übertrieben dolle, das hab ich noch nicht erlebt! Dagegen riecht zB der von Ebelin richtig harmlos.


Chanel Poudre Universelle Libre
Mein Lieblingspuder für den Alltag, benutze ich immer beim täglichen Schminken. Für unterwegs natürlich etwas unpraktisch, da habe ich dann immer unterschiedliche Kompaktpuder in der Handtasche rumfliegen. Das Puder von Chanel ist wirklich sehr fein. Einmal reingedippt mit einem großem Pinsel, abklopfen und lospudern. Die Dose hat nun etwa ein Jahr bei mir gehalten und die nächste ist schon wieder in Benutzung :)

Aussie Miracle Moist Shampoo & Conditioner
Endlich, endlich sind sie leer :D Ich habe in letzter Zeit bewusst zu den beiden gegriffen, weil sie nun doch endlich mal vom Wannenrand verschwinden sollten. Gibt genug Kandidaten, die nachrücken wollen :D Den Duft fand ich toll, leider bleibt er nicht sehr lange im Haar. Pflegewirkung .. hm kann ich nicht so richtig einschätzen, da ich ja immerzu wechsel. 

MAC Select Cover-Up  NW20
Mein Retter für Pickel jeglicher Art. Deckt sehr gut ab und bleibt eigentlich auch an Ort und Stelle. Wegzaubern kann er natürlich auch nicht, aber er hilft schon ganz gut :D Hatte erst überlegt mir danach den Pro Longwear zu holen, aber bin nun doch wieder beim Select Cover-Up gelandet.  

Revlon Colorstay Combination/Oily Skin 180 Sand Beige
Ich habe eine Foundation aufgebraucht *.* Leider meine absolut liebste.. und leider kann man sie nicht mal eben im DM um die Ecke kaufen. Ich habe sie mir letztes Jahr mal mitbringen lassen in der Hoffnung meinen heiligen Gral zu finden. Ich bin zwar klammheimlich immernoch auf der Suche nach einer noch besseren Foundation, aber insgesamt find ich die von Revlon schon sehr gut. Die Deckkraft liegt eher im hohen Bereich würde ich meinen und sie trocknet eher matt an, nicht so richtig furztrocken matt, aber glänzend auf keinen Fall. Nachkauf ist definitiv geplant!

Balea Nature Tagescreme
Meine Tagespflege seit gut einem Jahr. Früher habe ich immer sehr arg mattierende Sachen genommen, es konnte gar nicht matt genug sein. Jedoch habe ich festgestellt, dass diese Produkte meist nicht genug Feuchtigkeit gespendet haben. Also habe ich irgendwann zu dieser Creme gegriffen und bin auch an ihr hängen geblieben. Und das obwohl ich eigentlich keine allzu guten Erfahrungen mit Drogerie Cremes gemacht hatte in der Vergangenheit.


So, ich schnapp mir jetzt den ganzen Kram und hau ihn endlich in die Tonne. Und dann werde ich gleich mal stöbern, woher ich meine Lieblingsfoundation am besten bekomme :)
Habt noch einen schönen Freitag :)!


 

Donnerstag, 24. April 2014

Melvita Pulpe de Rose 2-Phasen-Pflege


Hallo ihr Lieben!


Heute stelle ich euch ein brandneues Produkt aus dem Hause Melvita vor: Die Pulpe de Rose 2-Phasen-Pflege, welche ihr ab Ende Mai im Handel ergattern könnt. 
Ich durfte das Produkt vorab testen und möchte euch gerne meine Eindrücke darüber schildern:



Pulpe de Rose Glättende 2-Phasen-Pflege für strahlende Haut (21,00 Euro):

Das sagt Melvita:

"Melvita wollte nicht nur die Frucht und die Blüte der Rose in einem Produkt zusammenbringen, sondern auch zwei für die Marke so typische Texturen - Blütenwasser und Öl. Die Textur der Glättenden 2-Phasen-Pflege ist besonders sanft zur Haut. 
Damaszener Rosenblütenwasser wirkt revitalisierend, während Damaszener Rosenöl regeniert. In Verbindung mit dem Wirkstoffkomplex aus Früchten und Blüten entsteht ein energiegeladenes Wohlfühl-Konzentrat, das dem Gesicht Frische und dem Teint neue Ausstrahlung verleiht."

26% mehr Ausstrahlung nach der Anwendung.*
Bei 8 von 10 Frauen sieht der Teint sofort strahlender aus.**

Um 43% erhöhte Hautdurchfeuchtung unmittelbar nach der Anwendung (2 Stunden).*
Bei 94% der Frauen bleibt die Haut den ganzen Tag lang geschmeidig und mit Feuchtigkeit versorgt.**

*4-wöchiger Wirksamkeitstest mit 31 Frauen unter dermatologischer Aufsicht
**4-wöchiger Anwendungstest mit 31 Frauen unter dermatologischer Aufsicht


Hintergrundwissen:

Ihr fragt euch, warum Melvita sich ausgerechnet für die Kombination Hagebutte/Wildrose entschieden hat?
Die Wildrose wächst meist in höher gelegenen Gebieten, wodurch sie eine erhöhte Menge an Mineralien aufnehmen muss, um in diesen rauen Gebieten zu überleben. 
Außerdem ist nachweislich bewiesen, dass der Extrakt der Rosenblütenblätter die Expression von Aquaporinen stimuliert. Was das heißt? Das heißt, dass genau diese Aquaporine (gehören zu den Proteinen) in euren Zellmebranen dafür sorgen, dass das Wasser in eurer Haut ohne weiteres zirkulieren kann.
Die Hagebutte (Frucht der Wildrose - wusstet ihr das?? Ich nicht und bin grade relativ baff!) hingegen enthält energiespendenden Zucker, Antioxidantien und Vitamin C, welche Ermüdungserscheinungen entgegenwirken sollen. 
Die Kombination beider Inhaltsstoffe soll demnach für mehr Ausstrahlung, Antioxidation (freie Radikale werden neutralisiert, d.h. eure Haut bekommt eine bessere, stärke Widerstandskraft und kann sich besser gegen äußere Angriffe schützen), Aufpolsterung (Kollagenbildung wird angeregt) und Geschmeidigkeit sorgen.


Design:

Ein 50ml fassendes Glasfläschchen, welches auf der Vorderseite mit dem Logo und einigen Bildchen und auf der Rückseite mit den Inhaltsstoffen und der "Gebrauchsanweisung" beklebt ist. 
Der Verschluss besteht aus einem Plastiksprühkopf, mit welchem ihr euch das Produkt direkt in die Handfläche sprühen könnt. 
Ich persönlich finde es immer hochwertiger, wenn sich das Produkt in einem Glasflakon befindet. Gut, sie können schneller und einfacher kaputt gehen, aber es macht einfach einen viel hochwertigeren Eindruck!


Duft/Konsistenz: 

Ich gehöre zu den Personen, welche Rosenduft mögen. Ich weiß, es gibt viele Leute, die den intensiven Geruch nicht sonderlich mögen und genau diesen Leuten rate ich von dem Produkt ab, da es wirklich ziemlich intensiv nach Rose duftet und der Geruch auch einige Zeit auf eurer Haut haftet. 
Die 2-Phasen-Pflege riecht -wie bereits gesagt- sehr intensiv und schwer nach Rose und mit schwer meine ich wirklich schwer. Ein warmer, sehr intensiver, blumiger Rosenduft, welcher mir sehr gut gefällt. 
Was die Konsistenz angeht: Da es sich um ein 2-Phasen Produkt aus Öl und Blütenwasser handelt, müsst ihr das Produkt vorab gut schütteln, damit die beiden Komponenten sich verbinden können. 
Im Anschluss daran sprüht ihr euch das Produkt am Besten in eure Handfläche, um es anschließend etwas zu verteilen und mit den Fingerspitzen im Gesicht u verteilen. 

Geschüttelt, nicht gerührt!
Dadurch, dass ihr das Produkt geschüttelt habt, kommt es leicht schaumig aus der Sprühflasche. Sobald ihr das Produkt allerdings verreibt, löst sich der Schaum auf und ihr habt das Gefühl, als ob ihr ein etwas flüssigeres Öl auf der Haut verteilt. 
Bei mir zog es am Hals recht schnell ein - im Gesicht hatte ich jedoch einige Stellen, bei welchen es etwas länger gedauert hat.


Fazit:

Ich muss gestehen, dass ich etwas zwiegespalten bin. Sowohl von den Inhaltsstoffen, als auch von dem Geruch, finde ich das Produkt eigentlich sehr ansprechend. 
Es wird empfohlen, dass man das Produkt bei müder Haut anwendet: Sprich Morgens und Abends. Ich habe jedoch das Problem, dass meine Haut entweder total trocken oder recht ölig ist - die typische Mischhaut eben. Außerdem soll man das Produkt UNTER der Tagespflege auftragen, was in meinem Falle aber zu viel war, da meine Tagespflege schon recht intensiv ist. Die Folge: Ich hatte den ganzen Tag über recht fettige Haut und konnte auch keinen wirklich wach machenden, aufpolsternden Effekt erkennen. Tagsüber ist das Produkt also nichts für mich.
Gut, dachte ich mir, dann trage ich das Ganze eben
 über Nacht auf, aber ich hatte den selben Effekt: Mein Gesicht ist wohl doch zu ölig für zusätzliches Rosenöl, denn ich hatte -nach wie vor- hartnäckige, ölige Stellen im Gesicht.
In meinem Falle kann mein Gesicht leider nicht viel mit der Pflege anfangen, zumal ich mich nicht wirklich wohl gefühlt habe: Jedes Mal, wenn ich über meine Nasenflügel gestrichen habe, fühlte es sich ölig an - das mag ich nicht. 
Kommen wir zum großen ABER: Da mein Gesicht mit der Pflege nichts anfangen kann, habe ich die 2-Phasen-Pflege an meinem Hals bzw. auf meinem Dekolleté aufgetragen und dadurch, dass mein Hals natürlich nicht fettet, klappte das super gut und mein Hals ist streichelzart und riecht wunderbar nach Rose. 
Alleine aus diesem Grund würde ich das Produkt allerdings nicht nachkaufen. Die aufpolsternden Effekte konnte ich auch nicht sehen, was aber auch daran liegen kann, dass ich noch recht jung bin und auf solche Effekte noch nicht achte. Ich fand jedenfalls, dass ich aussah wie immer.
Ihr merkt schon: Ich für meinen Teil bin nicht wirklich überzeugt. Solltet ihr eher trockene Haut haben und ein Fan von Rosen sein, dann könnte es dennoch etwas für euch sein!

Ein riesengroßes Dankeschön geht an das Team von Melvita: Danke, dass ich das Produkt vorab testen konnte und danke, dass ich jetzt weiß, dass die Hagebutte die Frucht der Wildrose ist!^^

Wie schaut's bei euch aus? Mögt ihr Rosenduft?

Liebe Grüße  


Mittwoch, 23. April 2014

[BEENDET] Gewinnt mein absolutes Lieblingsbuch !


Wie auch schon im letzten Jahr nimmt auch in diesem Jahr Jenseits von Eden an der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" teil. Dieser Blog ist zwar kein Buchblog, aber ich lese in meiner freien Zeit extrem viel ( aktuell bin ich bei 2 Büchern die Woche... ). Ich gehöre übrigens auch noch zur Gattung der Liebhaber haptischer Bücher - ich kann mit diesem ganzen digitalen Krams, was es aktuell auf dem Markt gibt, einfach nichts anfangen. Mal ehrlich: Zum Lesen eines Buches gehört doch auch der Geruch des Buches, das Umblättern der Seiten und das Gefühl von Papier in den Fingern - sonst kann ich mir doch gleich ein Hörbuch antun.

Neben mir nehmen natürlich auch noch viele andere Blogs an der Aktion teil. Mehr hierzu könnt ihr auf der Aktionsseite, auf Facebook oder auf Twitter nachlesen. Auf der Aktionsseite findet ihr auch die komplette Teilnehmerliste.

Im letzten Jahr habe ich ja noch ein Buch verlost, das zwar zu meinen Lieblingsbüchern zählt, aber ich habe auch darauf geachtet, dass es eher "mainstream" und von Vielen gut und gern lesbar ist - ein klassischer Roman eben. In diesem Jahr ist das anders...

Entschieden habe ich mich in diesem Jahr für mein tatsächliches absolutes Lieblingsbuch, ein Buch, das ich schon unendlich oft gelesen habe und in dem ich jede einzelne Seite liebe!




Gewinnen könnt ihr das Buch "Holzfällen" von Thomas Bernhard!

Schon seit sehr vielen Jahren ist Thomas Bernhard mein absoluter Lieblingsschriftsteller. Ich besitze nahezu all seine Bücher und liebe jedes Einzelne. Thomas Bernhard war ein österreichischer Schriftsteller, der stets gern provozierte und dementsprechend vom Publikum geliebt und gehasst wurde.

"Holzfällen" ist kein Roman im eigentlichen Sinne. Hier wird euch nicht mal eben eine Gesichte von vorn nach hinten erzählt. Vielmehr habt ihr einen Monolog vor euch, die Gedanken, Erinnerungen und den tiefen Abscheu der Gesellschaft, die der Erzähler vor sich hat. "Holzfällen" ist für mich kein Buch, das man mal eben innerhalb eines Tages durchliest - ich lese dieses Buch lieber langsam, Zeile für Zeile und genieße. Ja, leichte, seichte Kost sucht ihr hier vergebens, aber "Holzfällen" hebt sich einfach von den Standardbüchern ab und macht es für mich zu einem wahren Meisterwerk.


Wie könnt ihr dieses Buch gewinnen?

Schreibt einfach einen Kommentar mit eurer E-Mail-Adresse und nennt mir euer absolutes Lieblingsbuch.





Teilnahmebedingungen:

  • Teilnahmeschluss ist am 30.04.2014 um 23.59 Uhr.
  • Angabe der Email-Adresse und Beantwortung der Frage ist obligatorisch.
  • Pro Person ist nur eine Teilnahme erlaubt.
  • Das Gewinnspiel ist offen für alle Leser aus Europa.
  • Ich melde mich per Email beim Gewinner.
  • Den Gewinner nenne ich nach Ablauf des Gewinnspieles ausschließlich in diesem Posting, ich schreibe also kein separates Posting.
  • Seid ihr unter 18 Jahre alt, benötige ich im Gewinnspiel die Einverständniserklärung eurer Eltern, dass ich eure Adresse haben darf.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gewonnen hat:













Cara !



Ich wünsche euch viel Glück!

Dienstag, 22. April 2014

Mitbringsel aus China

Einen wunderschönen guten Tag.

Naaaa, auch ein wenig voll gefressen? ;-) 

Eigentlich hätte mein nächster Post am Ostersonntag erscheinen sollen, zum Thema "koreanische Gesichtsmasken". Hätte ... denn Ostersonntag zog an mir vorbei ohne dass ich die koreanischen Freunde auf meinem Gesicht habe wirken lassen. Und ich hatte noch nicht mal ein schlechtes Gewissen! *schäm*

Heute aber hab ich eins, und wie! Lass ich die Mädels in der Tinte sitzen obwohl die Posting-Planung klar und deutlich ist. Die koreanischen Tuchmasken haben es zwar immer noch nicht auf mein Gesicht geschafft aber ich weiche ausnahmsweise aus auf ein völlig anderes Thema und reiche den Post zu den Gesichtsmasken nach - versprochen!! Auf der psychologischen Ebene muss ich erst meine Berührungsängste in den Griff kriegen. So sind Collagen und Palladium noch die geläufigsten Inhalte der Tuchmasken. Unter speziell gehen sicher die Bienen- und Schlangengift-Tuchmasken und seeeehr exotisch wird es dann mit der Plazenta-Tuchmaske. Ob da drei Therapiestunden reichen werden um Ängste zu beseitigen? Oder doch eine stationäre Therapie? Ich werde Euch berichten :-)

Nun zurück zum Thema, dass heute eigentlich gar nicht Thema wäre. Meine Mitbringsel aus China.

Anfang 2010 bin ich mit meinem damaligen Lebenspartner nach China gezogen. Genauer gesagt nach Shanghai. Die Schweizer Firma, für die mein Partner tätig war (und in der auch ich meine Ausbildung durchlaufen habe), hat ihn in seiner Funktion als Maschineningenieur nach China entsendet und bot auch mir die Chance, im selben Unternehmen tätig zu sein. Nach etlichen Diskussionen packten wir die Chance beim Schopf, sagten zu und fanden uns bald schon in einem grossen Umzugsdurcheinander wieder. Der Grossteil der Möbel wurde eingestellt, einige Sachen kamen mit. Im Februar 2010 ging es dann los das fremde China zu erkunden.

Wir lebten mitten in Shanghai in einem riesigen Compound, der eigentlich nur von Ausländern oder reichen Chinesen bewohnt wurde. Und obwohl wir in China leben konnten wie die Könige, war ich die ersten Monate sehr unglücklich. Im Betrieb war ich nicht recht gefordert, die chinesischen Mitarbeiter haben sich gegenüber mir (als Frau vom Chef) sehr distanziert verhalten, in Kontakt mit anderen Ausländern kamen wir (aufgrund der vielen Arbeit) nur selten und so fühlte sich das Leben in China für mich sehr, sehr einsam an. Sich einsam fühlen obwohl um einen herum 19 Millionen Chinesen wuseln, das ist schon sehr speziell.

Es standen uns zweimal jährlich Heimaturlaube zu. Der erste stand bereits im Mai 2010 auf dem Programm und ich konnte es kaum erwarten, meine Lieben wieder zu sehen. Eine Woche Heimat bevor es zurück nach Shanghai ging ...

Zurück in China. Montagmittag, 12.30 Uhr, Mittagszeit. Ich machte mich auf den Weg zur Kantine, die ca. 50 m vom Hauptgebäude entfernt lag. Auf dem Weg zur Kantine musste ich jeweils am Wächterhäuschen vorbei. Hinter dem Wächterhäuschen lag der Wachhund der Firma, an einer Kette festgemacht. Ich laufe also da lang und entdecke plötzlich drei kleine Fellknäuel. Weiss, hellbraun, dunkelbraun. Kaum in der Lage die Augen zu öffnen. Hundebabies!! (Wusste bis dahin nicht, dass der Wachhund eine Wachhündin ist ...). Ich war entzückt. Wenn mir etwas unkontrollierte Gefühlsausbrüche entlockt, dann sind das Tierbabies.

Nach wenigen Tagen gelang es mir das Vertrauen der Mutter zu gewinnen und ich durfte die Babies anfassen. Sie liess nur mich an die Hundebabies ran. Wenn sich die Chinesen die Babies anschauen wollten, dann brauchte es mich dazu. Das hat auch das Verhältnis zwischen mir und meinen chinesischen Mitarbeitern "enteist" und wir kamen uns näher - fanden sie doch die Babies genau so drollig wie ich.

So sahen sie aus, die drei Racker - wenige Wochen alt.


Für chinesische Verhältnisse hatten es die Hunde sicher nicht schlecht. Muttern war zwar den ganzen Tag an einer 2 m Kette festgebunden, hatte aber ihre Ruhe hinter dem Wächterhäuschen, ein Dach über dem Kopf und bekam regelmässig Fressen. Um die Babies hat sich keiner gross gekümmert. Die ersten Wochen bekamen sie ihre Milch von der Mama, später gab es Reste der Kantine. Welpenfutter, Fehlanzeige. Ich bin mir auch nicht sicher wie weit sich die Wachmänner mit Hunden überhaupt auskannten. Nicht so sehr, würde ich heute vermuten ;-)

Auch ich hatte keinen blassen Schimmer von Hunden, deren Ernährung oder Erziehung. Ich machte mich auf die chinesischen Supermärkte zu durchforsten und fand ... Pedigree :-) Und fortan war ich für die Welpen zuständig.



Meine Einsamkeit hatte mit einem Schlag ein Ende. Die Welpen waren meine tägliche Aufgabe und haben mir ungemein durch die schwierigen ersten paar Monate geholfen. Mein damaliger Partner war aber kein Freund von Haustieren, von Hunden schon gar nicht und so kümmerte ich mich tagsüber um meine kleinen Freunde, die aber über Nacht und am Wochenende auf dem Firmengelände bleiben mussten. Die Hunde bei uns aufzunehmen, wäre nie infrage gekommen weshalb ich darüber auch nie nachdachte.

Die Tage vergingen ... die Hunde wurden grösser und unser Leben in China plätscherte so vor sich hin. Der dunkelbraune kleine Kerl fand ein neues Zuhause (sagte man mir ... könnte auch im Wok gewesen sein ...) und so waren sie noch zu zweit. Bruder (weiss) und Schwester (braun). Ihre chinesischen Namen sind: Xiao Bai (kleiner weisser) und Xiao Huang (kleine gelbe).



Im Oktober 2010 stand der zweite Heimurlaub vor der Tür (der schwerwiegende Folgen haben sollte ...) und ich musste mich für zwei Wochen von den Kleinen verabschieden. Ich wusste, dass sich die Wärter um die Kleinen kümmern würden weshalb ich mir nicht allzu grosse Sorgen machte.

In diesen zwei Wochen Urlaub in der Schweiz fand meine Partnerschaft ein jähes Ende, mein Partner trennte sich von mir und für mich brach eine Welt zusammen. Da mein Lebensmittelpunkt in China war und ich ja noch einen Job zu erfüllen hatte, musste ich trotzdem mit zurück. Die schlimmsten sechs Wochen standen mir bevor ... und wieder waren es die Hunde, die mich durch diese Zeit begleiteten, mich zum Lachen brachten, mich beschäftigt hielten und mir das Leben ungemein erleichtert haben. 

Es stand nie zur Diskussion, dass ich in China bleibe. Grundsätzlich war ich ja wegen ihm da. Also wurde meine Rückkehr in die Schweiz eingeleitet und mir war klar: nicht ohne meine Hunde! Ich wusste nicht worauf ich mich einlasse aber so musste es sein, soviel stand fest. Ich begann also, mich mit den Einfuhr-Richtlinien der Schweiz zu beschäftigen. Erstaunlicherweise war das gar nicht so kompliziert, es stellte sich jedoch rasch heraus, dass es innerhalb der sechs Wochen, die mir noch blieben, nicht klappen würde.



Erstmal mussten die Viecher zum Tierarzt. Die hatten ja bis dahin keine Impfungen und nix erhalten. Wir fanden glücklicherweise eine nette Tierärztin aus Deutschland, die mit meinen überängstlichen Hunden gut umzugehen wusste und so gab es die ersten paar Piekser.

Die Einfuhr in die Schweiz gestaltete sich nicht allzu kompliziert, nahm aber viel Zeit in Anspruch. Impfung hier und da, dann Nachweis der Impfung hier und da, Tollwut Impfung und dann musste das Blut zum Nachweis nach Deutschland, Antrag stellen innerhalb der Schweiz, Antwort abwarten. Natürlich war das in sechs Wochen nicht zu organisieren und so musste ich meine chinesischen Mitarbeiter ins Boot holen. Unser Fahrer würde die Hunde weiterhin termingerecht zum Tierarzt bringen um alle nötigen Untersuchungen fristgerecht zu vollziehen, die Wachmänner mussten die Ernährung wieder übernehmen und nette Mädels aus dem Büro bildeten meine Ansprechpartner sobald ich wieder in der Schweiz bin. 

Eine Woche vor Abreise dann die nächste Schrecksekunde. Ich kam Montag früh zur Arbeit, wollte die Hunde begrüssen und nur einer kam mir entgegen. Der zweite lag im Wächterhäuschen und konnte nicht mehr gehen, wie ich rasch feststellte. Mit Hand und Fuss erklärte man mir, dass er am Wochenende von einem Auto angefahren worden sei. Es sei nicht schlimm, man müsse nix unternehmen, der werde schon wieder ... ist ja noch jung. Mir aber bereitete das Sorgen - was wenn er innerlich verletzt ist? Wir packten den kleinen Mann ins Auto und fuhren zum Tierarzt wo wir dann erstmal Stunden warten mussten.



Nach etlichen Untersuchungen dann das Ergebnis: fünffacher Beckenbruch! Operation unumgänglich. Wir hatten Glück. Eine amerikanische Tierärztin war zu dem Zeitpunkt auf Stippvisite und erklärte sich bereit, den Kleinen innerhalb des nächsten Tages zu operieren. Mir blieben noch fünf Tage bis zur Abreise und ich wollte unbedingt, dass die OP während dieser Zeit stattfindet damit ich da bin wenn etwas schief läuft. Gesagt, getan. Er wurde umgehend operiert und hat die OP gut überstanden. Am Samstag (Dienstag darauf flog ich zurück in die Schweiz) konnte ich ihn aus dem Krankenhaus abholen und nahm ihn übers Wochenende zu uns in die Wohnung. Gehen durfte er nicht, man musste ihn stützen um pinkeln zu gehen. Ich bin x-mal mit ihm ins Freie aber der kleine Kerl wollte einfach nicht pinkeln. Er brauchte viele Medikamente, spezielle Nahrung und so weiter und so fort. Keine gute Grundlage um Abzureisen. Aber es blieb mir nix anderes übrig.

Am Montag brachte ich ihn zurück in die Firma. Gemeinsam mit meinen chinesischen Büromädels haben wir versucht, den Wachmännern klar zu machen wie nun vorzugehen ist. Der Fahrer musste sich etliche Nachsorge-Termine merken denn er war nun zuständig für den Transport des Hundes zum Tierarzt und wieder zurück. Alle versicherten mir, ihr bestes zu tun und so fuhr ich (mit nicht allzu gutem Gefühl) zurück in die Schweiz.

Wenige Wochen später erhielt ich die tolle Nachricht, dass der Kleine sich gut erholt hat und wieder selbständig gehen kann. Ich fand einen Job in der Schweiz und eine Wohnung, die sehr nahe am Arbeitsort lag. Und so konnten die Flüge gebucht und die Reise nach China in Angriff genommen werden. Eine liebe Freundin begleitete mich und sehr liebe chinesische Freunde nahmen uns während dieser Woche bei sich zu Hause auf. Am Tag nach unserer Ankunft war es dann soweit und zum ersten Mal nach sechs Monaten fuhr ich zurück in die Firma, zurück zu meinen Hunden. Ich war mir nicht sicher ob sie mich auf Anhieb erkennen würden. Aber es war als wäre ich nie weg gewesen.

Eine Woche verbrachten wir in Shanghai bevor es mit Sack und Pack in die Schweiz zurück ging. Wir brauchten Transportboxen, gross genug dass der Hund darin aufstehen und sich drehen kann. Bachblüten-Tropfen zur Beruhigung, Saugmatten falls sie sich erleichtern müssen, Wasserbehälter die nichts verschütten, Kissen um die Transportbox weich auszulegen. Erneut mussten wir beim Amtstierarzt vorsprechen und die letzten Stempel und somit die Ausreisebewilligung zu erhalten. Alle Dokumente 100mal kopiert, Transportboxen deutlich und mehrsprachig beschriftet, Impfpässe im Handgepäck - es konnte losgehen.

Wusstet Ihr, dass auf Übersee-Flügen maximal zwei Transportplätze für Hunde zur Verfügung stehen? Ich meine nicht die Kleinen, die in die Kabine dürfen (max. 8 Kilo inklusive Transportbox), ich meine die, die im Frachtraum verstaut werden. Es sah nämlich kurz danach aus, als ob einer der beiden Hunde mit einem Frachtflieger in die Schweiz muss während der andere auf demselben Flug gebucht werden konnte, wie wir auch flogen. Glücklicherweise hat die SWISS eine Ausnahme gemacht so dass beide Hunde zwar in separaten Transportboxen aber zumindest im selben Flieger in die Schweiz reisen konnten. Die Aufregung war riesig, meine Hunde vor lauter Respekt komplett verstummt. Es brach mir das Herz als wir sie in Shanghai am Check-in stehen lassen mussten. So ein Flug von 11 Stunden Dauer muss eine unglaubliche Belastung sein für ein Tier.

In der Schweiz angekommen machten wir uns auf zur Gepäckausgabe. Mir war nicht klar wo die Hunde abzuholen sind. Unser Gepäck kam rasch aber von den Hunden keine Spur. Also weiter zum Lost & Found. Hunde im Frachtraum? Müssen sie bei der Fracht abholen, einmal quer über den Flughafen bitte. Wir gingen also durch den Zoll und suchten die Fracht-Abteilung, die wir kurz vor deren Feierabend auch gefunden haben. Aber auch da keine Hunde. Hunde im Frachtraum? Die reisen als Passagier, da müssen sie zurück zur Gepäckausgabe. Zur Gepäckausgabe? Wir sind doch schon durch den Zoll durch! Ach so. Also zurück zum Büro XY, da bringt sie jemand zurück zur Gepäckausgabe. Wir wieder los galoppiert (wir waren ja schon seit zwei Stunden gelandet!), einen Menschen gefunden, der uns zur Gepäckausgabe begleiten kann und siehe da: am Band für Sperrgut standen zwei Transportboxen.


Als die Hunde uns kommen sahen wären die Boxen beinahe auseinander gefallen vor lauter Schwanzwedeln. Sie waren arg geschafft, die beiden. Mussten jetzt aber noch die zweistündige Autofahrt nach Hause über sich ergehen lassen.



Nach diesem Abenteuer waren wir alle geschafft. Die ersten Tage in der Schweiz haben wir ruhig angehen lassen. Seither sind drei Jahre vergangen. Drei Jahre, in denen noch viel passiert ist. Das würde aber den Rahmen (noch mehr) sprengen. Die Fortsetzung vertagen wir auf ein anderes Mal.

Für einmal ein etwas persönlicher Bericht von mir. Wer auch dabei ist, ein Tier aus dem Ausland einzuführen oder über ähnliches nachdenkt: Ich würde es jederzeit wieder tun!! Und für nix auf der Welt gäbe ich meine Fellnasen wieder her. Hunde sind eine grosse Herausforderung und ich hatte keinen blassen Schimmer davon was mich erwarten würde. Es war mir auch egal, ich war sicher, dass wir das irgendwie schaffen würden. Und wir haben es geschafft.

Ich bin heute manchmal selber erstaunt über den Mut und das Durchsetzungsvermögen, dass ich damals an den Tag gelegt habe. Und ich bin so froh, dass alles ist wie es ist.

Wir haben uns nicht gesucht - aber wir haben uns gefunden :-)


Meine Krümelmonster und ich wünschen Euch eine tolle, kurze Woche! Lasst es Euch gut gehn.




Powered by Blogger.

Labels

35 Dinge 6 Beauties play it cool Abercrombie Abobox agnès b AHAVA Alterra Alverde American Apparel AMU Anastasia Beverly Hills Anika Anique Anna Sui Annayake Anny Antiqued Anzeige AOK Apfel Ardency Inn ArtDeco Asiatisch Astor Aufgebraucht Aussie Avène Avon Avril Lavigne B.B Cream Babor Baking Balea Balenciaga Bare Minerals Bath & Body Works batiste Batman Beauté Pacifique Beauty Balm Beauty Marked Beauty UK Beautypress BEBE Bebe Young Care Becca Benefit Beni Durrer BestFewo Betty Barclay BeYu bh cosmetics Bilou Bioderma Biolage R.A.W. Biotherm Bite Black Tied Blackberry Blistex Blogempfehlung Bloggeburtstag Blogparade Blush Bobbi Brown Bogner Bourjois Bows&Curtseys Box of Beauty Box Stories Brandnooz Braun Satin Hair Bronzer Brun Bruno Banani Bücher Bünting Burberry Burt's Bees Butter London Buxom C:EHKO Cacharel Callusan Carbon Carbonized Carmex Catherine Catrice Caudalie Cavalli Cetaphil Chanel Charisa china glaze Chloe Chopard Christina Aguilera Ciaté Cire Trudon Claire Fisher Clarins Clarins Box Relax Clarisonic Clinique Club Colgate Coloured Raine ColourPop Cooking Copperplate Couleur Caramel Cranberry culte du blogue Cupcakes Cuppabox Dangerous Cuvee Daniel Jouvance Daniele de Winter Dark Dare Dark Indulgence Daylong Deborah Lippmann Deep Blue Green Deep Truth Deeply Adored Degustabox Demak Up Dermalogica Dessange Die Blog Box Dior DIY DKNY DM dm box DM Lieblinge dmBio DouBox Douglas Dove Dr. Bronner's Dr. Schrammek Duftkerzen Dupe Duschgel DuWop eBay Ebelin edding Ellis Faas Emerald Dusk EOS EOTD Erdnussbutter Escada Essence Essie Estée Lauder être belle Eucerin Event eyeko Eyeliner Eyeshadow Fa Fairy Box Favoriten fem.box Femme Noir Fig. 1 Food FOREO FOTD Freitagsfüller Fresh Freshwater Frost at Midnight Galaxy Garnier Gewinnspiel Gina Tricot Giorgio Armani Givenchy Glätteisen Gliss Kur Glossybox Glov Gosh Grah-Toe Guerlain H&M Haare Haarmilch Haarpflege Haarschmuck Hähnchen Handcreme Handpeeling Handsan Happy Brush Haul Haux Hazy Day Herbal Essences Heritage Rouge Hermès Hidro Fugal Highlighter Hollister Hormocenta Hourglass Hugo Boss Humid i love ikoo Illamasqua Image Maker Immer wieder Inglot iPhone IsaDora Isana Italienisch Jana Jeffree Star Jenny Jouer Cosmetics Kajal Kanebo Karamell Kat von D Keralock KIKO Kings and Queens Körperöl Korres Koziol Kryolan Kuchen Kulau L.O.V L'Occitane L'OREAL La Roche Posay Labello Lacoste Lady Gaga Lancaster Lancome Lancôme Langzeitstudien LASplash Laura Laura Mercier Lavera LE Le Couvent de Minimes Le Metier de Beaute Lee Stafford Lily Lolo Lime Crime Limited Edition Linda Lippenstift Liquid Lipstick Lord&Berry Louma Lush Luvos Luxury Box M. Asam M2 MAC Make Up Factory Make Up For Ever Make Up Store MakeOver International Makeup Geek Malu Wilz Manhattan Marbert Marc Jacobs Marionnaud Maske Mavalia Max Factor MaxFactor Maybelline medpex Melt Melvita mememe method Michael Kors Michalsky Milani Miro Missha Misslyn Mizellenwasser MODELCO Models Own Monatsfavoriten Moroccanoil MUA Müller Look Box Musik Müsli My little Box Mystery Mythical Nachgekauft Nägel Nageldesign Nagellack Nailart nails inc. Naked Naked Lunch Naobay Nars nd24 Neu Nivea Nocturnelle noémie noémie. Nonal NOTD Nudeln Nutella NYX OCC Oilily Omega on the hunt OOTD OPI Origins Orly Outfits P&G p2 Palace Pedigreed Palette Paletten Palmolive Pantene Pro-V Paradisco Parfum Parfümerie Pieper Parsa Beauty Patricia Paul and Joe Paul Mitchell Paulas Choice Peach World Peeling Performance Art Phloof Photo Realism Physiogel Pink Box Pinsel Playboy Plum Dressing Plumage Poudre Universelle Libre Prelude Presse Preview Privates Proactiv Provamel PUPA Milano Real Techniques Realtechniques Redken Reise Review Revlon Rexona Rezension Rezept Rimmel Rimmel London Rituals Rival de Loop Rival de Loop Young Roman Rossmann Rouge Bunny Rouge Round Midnight Salat Sally Hansen Sante Satin Taupe Schaebens Schmuck Schokolade Schuhe Schwarzkopf Seeberger Select Sheer Sensai Sensationail Senza Limiti Sephora Sephora Collection Shadowy Lady Shale Shampoo Shimmermoss Shirin David Shiseido Shroom Sigma Silver Ring Sisley Sketch Skinbio Sleek Slow Cooker Smashbox Smoke and Diamonds Smoked Ruby So Susan Soap&Glory Sonnenschutz Spülung Star Violet StarGazer Stars 'n Rockets Stila Stolen Moment Strike a Pose Sugarpill Superbalanced makeup Superfoils Süßkartoffeln Swarovski Swatch Swiss-o-Par Syoss Tag Tana Cosmetics Tangle Teezer Tanja Tanya Burr Tarte Tendersmoke tetesept The Balm the blushed nudes The Body Shop The Soft Luxe Collection thelipstick.net Themenwoche Thierry Mugler Thomas Sabo Thriller Timberstone Turnings Tom Ford Too Faced Top 3 Treaclemoon trend IT UP TrendRaider Twinks Typographic Ultra Face Unboxing Undercurrent Unechta Urban Decay Valentino Versace Vestige Verdant Vichy Vidal Sassoon Video Vorstellung Weleda Werbung Wilkinson Sword Wohlfühlbox Woodwinked Yankee Candle Yes Love YouTube YSL Yves Rocher Yves Saint Laurent Zahnpflege Zoeva Zoya