Montag, 28. August 2017

Urlaubsbericht: Mein Sommer in Berchtesgaden


Anfang August bin ich mit meiner Familie für einige Tage in den Süden Bayerns - nach Berchtesgaden - gefahren. In diesem Post möchte ich Euch gerne dahin mitnehmen und Euch dieses schöne Fleckchen in Deutschland genauer vorstellen.



Ich werde mit diesem Posting sicherlich nicht das Rad neu erfinden, wenn es um die Sehenswürdigkeiten und Orte gibt, die wir hier besucht haben, aber ich hoffe, ihr habt trotzdem Spaß daran. 


Wimbachklamm - Nationalpark Berchtesgaden


Hier ist festes Schuhwerk dringend erforderlich! Über Kieselwege kann man sich hier am Anfang für eine von zwei Touren entscheiden - entweder unten an der Klamm vorbei oder oben etwas steiler daran vorbei. Wir haben uns für die Tour unten vorbei entschieden und wurden mit viel Natur belohnt. Da es am Vortag sehr stark geregnet hatte, waren natürlich auch der Bach und die kleinen Wasserfälle, die die Felsen hinunterliefen stärker als sonst, aber bei dem heißen Wetter war das ab und an mal eine angenehme Erfrischung. Und die Natur ist hier atemberaubend schön. 


Wenn ihr es an der Klamm vorbeigeschafft habt, führt ein langer Weg (natürlich immer mit Steigung) vorbei an der Wimbach zum Wimbachschloß, wo man zu einer Brotzeit und einem kühlen Getränk einkehren kann. Von dort aus können erfahrene Wanderer noch weiterlaufen, wir sind hier aber wieder zurückgelaufen. Unterwegs gibt es viele Gelegenheiten, die schöne Natur zu genießen oder Mutige wie ich können auch die Füße in die glasklare aber eiskalte Wimbach halten.


Kehlsteinhaus / Dokumentation Obersalzberg


Neben der schönen Natur kann man in Berchtesgaden aber auch noch etwas Geschichtliches besuchen. Das Kehlsteinhaus wurde im Sommer 1938 fertiggestellt und wurde im Jahr darauf Adolf Hitler zum Geburtstag geschenkt. Laut Berichten soll er hier aber nur einige Male gewesen sein, da die Anreise zu zeitaufwändig und riskant für ihn war. Mit "riskant" würde ich unsere Anreise dorthin auch beschreiben. Am Fuße des Berges kauft man sich die Tickets für einen Bus und den Eintritt zum Haus. Auf jedem Ticket ist eine Abfahrtzeit und eine Busnummer angegeben, diesem Bus ist man dann zugewiesen. Die Fahrt hinauf wird mit speziellen Bussen absolviert, die für diese Strecke entworfen wurden, da die Straßen hier sehr steil und schmal sind. Ich habe direkt am Fenster gesessen und das ein oder andere Mal einen Abhang gleich neben mir gesehen. Menschen mit schwächeren Nerven sollten also lieber innen sitzen. Unsere Gastwirtin hat mir aber erzählt, dass es hier noch nie einen Unfall gab, also war mein Vertrauen in den Busfahrer natürlich groß. Oben angekommen bucht man sich gleich noch seinen Sitzplatz für die Rückfahrt, damit man auch hier wieder einen Platz im Bus sicher hat. 


Durch einen langen Tunnel gelangt man zu einem Fahrstuhl, der einen hoch in das Kehlsteinhaus bringt. Von dort aus kann man bei gutem Wetter einen wahnsinnig tollen Blick auf die Umgebung mit dem Königssee genießen. Da man hier aber einige Meter höher als Berchtesgaden ist, würde ich Euch empfehlen, eine leichte Jacke mitzunehmen Mir war zwar nicht kalt, aber ich fand es an dem Tag mit rund 28 Grad im Tal recht frisch hier oben. Auf der Terrasse kann man sich noch eine kleine Brotzeit gönnen und im Inneren gibt es auch noch einiges an geschichtlichen Informationen zum Kehlsteinhaus selbst. Am Ausgangspunkt unten im Tal, an dem die Busse abfahren und wieder ankommen, kann man außerdem noch die Dokumentation Obersalzberg besuchen, in der man sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen kann.


Königssee


Sommer wie Winter ist dieser See seine Reise auf jeden Fall wert! Im kristallklaren Wasser kann man die Enten und Fische beobachten und die Natur drum herum mit seinen Bergen genießen. Da der See zwischen den Bergen eingebaut ist, erinnert er sehr an einen Fjord und er gilt als einer der saubersten Seen Deutschlands. Deswegen kommen auf dem See auch keine Boote mit Benzinmotoren sondern nur mit Elektromotoren zum Einsatz, damit die hohe Wasserqualität weitestgehend erhalten bleibt.


Mit einem Schiff kommt man zum Wahrzeichen des Königssees - St. Bartholomä - eine Walfahrtskirche, die ab dem 12. Jahrhundert errichtet wurde. In einem kleinen Jagdschlößchen wurde ein Gasthaus errichtet, in dem man verweilen kann. Als Highlight wird meist auf dem Schiff ein Trompeter spielen, damit die Gäste das eindrucksvolle Echo zwischen den Bergen am besten hören können.


Salzburg


Nur rund 20 Kilometer von Berchtesgaden entfernt, lieg die Geburtsstätte Mozarts, die Sommer wie Winter eine Reise wert ist. Für jemanden wie mich, der sich gerne altes Gemäuer und Kirchen anschaut, ist es immer wieder schön, hier zu sein. Da wir bis jetzt nur im Winter hier waren, konnten wir also auch endlich mal ohne dicke Jacke und Regen diese Stadt genießen.

Zwischen vielen kleinen Gässchen findet sich auch das Geburtshaus von Mozart, das gerade im Sommer natürlich beliebt bei Touristen aus der ganzen Welt ist. Hier kann es also schon mal voller werden, aber in den kleinen Gassen drum herum kann man auch gut vor ihnen fliehen :)


Ob ihr nun mit dem Bus direkt aus Berchtesgaden oder mit dem Auto dort hin fahrt, ist Euch überlassen. Da wir (und ja, ich gebe es zu) eigentlich nur noch ins Outlet am Flughafen fahren (wir waren schon sehr oft in Salzburg und kennen fast jeden Stein in der Innenstadt), parken wir mit unserem Auto in der Altstadt in einem interessanten Parkhaus, das direkt in den Berg geschlagen wurde.


Salzbergwerk Berchtesgaden


An einem regnerischen Tag bietet sich auf jeden Fall eine Führung durch das Salzbergwerk an, in dem bis heute immer noch Salz aktiv abgebaut wird. Die Salzkammern werden geflutet und über große Rohre wird die Sole nach Bad Reichenhall gepumpt, wo das weitbekannte Salz dann weiter verarbeitet wird. 2017 markiert auch den 500. Geburtstag des Salzbergwerks und hier wurde mit jeder Menge Lasertechnik und Licht an vielen Ecken des Bergwerks eindrücklich gezeigt, wie hier vor hunderten von Jahren gearbeitet wurde.


Am Eingang bekommt man einen Arbeitsanzug, über den ich mich zuerst gewundert hatte. "Wir gehen doch nur in einen Berg, wozu brauche ich das Ding denn?" 15 Minuten später wusste ich warum, denn es war nicht nur recht frisch rund 600 Meter im Berg (um die 12 Grad), man durfte auch zwei Holzrutschen benutzen, die einen tiefer in den Berg brachten. Darüber wäre ich ungern mit meiner normalen Hose gerutscht. An der ersten Rutsche wird auch ein Foto von Euch gemacht. Unseres war so abstrus, ich musste es einfach kaufen :D


Der Führer hat uns jede Menge über den Abbau von Salz erzählt, was sehr interessant war (Fun Fact: Bis 1900 wurde der Bergbau noch mit der Spitzhacke betrieben und ein Arbeiter hat es pro Tag nur 6cm in den Fels geschafft. Heutzutage schaffen Maschinen rund 6 Meter pro Tag!) Mein Highlight war die Überfahrt über einen Salzsee, der noch wunderschön mit einer Lichtshow in Szene gesetzt wurde.


Kulinarisches


Natürlich gab es auch jede Menge leckere Gerichte, die wir über die Tage gegessen hatten! Wie zum Beispiel im Restaurant des Hotels Bergheimat, in dem ich eine Pfanne mit Rostbraten, frischen grünen Bohnen und Kartoffeln hatte.


Wir waren fast jeden Abend im Restaurant Waldhauser Bräu, das mit seiner traditionellen Küche bei uns punkten konnte. Hier gab es noch nie was zu beanstanden! Wir hatten auch immer eine tolle Gastwirtin, die sich nie auch nur ein einziges Gericht oder einen Änderungswunsch aufgeschrieben hatte. Sie konnte sich einfach alles so merken und niemand von uns hat was Falsches zu essen bekommen.


Die Portionen waren auch mehr als üppig und die Preise waren dafür auch absolut fair. Freunde von Schweinshaxe und Co. konnten diese auch ab zwei Personen vorbestellen und mit "röscher Kruste" genießen. Zur normalen Karte gab es jeden Tag auch eine wechselnde Tageskarte, auf der auch mal etwas neumodischere Gerichte wie z.B. diese Ravioli mit getrockneten Tomaten und Parmesan standen.


Übrigens bekommt ihr von Eurem Gasthausbesitzer eine Kurkarte, mit der ihr den Bus kostenlos benutzen könnt (und der fährt immerhin bis Salzburg!) und mit der ihr auch bei den Sehenswürdigkeiten einen Rabatt erhaltet.

Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Urlaub, den wir hier verbringen werden. Ich hoffe, Euch hat mein kleiner Ausflug gefallen und falls ihr noch Fragen zur Region habt oder weitere Tipps von mir haben wollt, dann lasst mir einen Kommentar da.

Viele Grüße,

Kommentare:

  1. Wir waren letztes Jahr dort, habe auch einen Post darüber geschrieben :D
    War einfach zauberhaft!
    Liebst, Colli
    vom beautyblog tobeyoutiful

    AntwortenLöschen
  2. Ich war auch schon da und fande es wirklich sehr schön dort! :)

    Liebe Grüße Cella❤️ | www.helloceline.de

    AntwortenLöschen

Powered by Blogger.

Labels

35 Dinge 3Bears 6 Beauties play it cool Abercrombie Abobox agnès b AHAVA Alterra Alverde American Apparel AMU Anika Anique Annayake Anny Antiqued Anzeige AOK Apfel ArtDeco Asiatisch Astor Aufgebraucht Auflauf Aussie Avène Avon Avril Lavigne B.B Cream Babor Baking Balea Balenciaga Bare Minerals Bath & Body Works batiste Batman Beauté Pacifique Beauty Balm Beauty Marked Beauty UK Beautypress BEBE Bebe Young Care Becca Beliebte Klassiker Benefit Beni Durrer BestFewo Betty Barclay BeYu bh cosmetics Bilou Bio Sculpture Bioderma Biolage R.A.W. Biotherm Bite Black Tied Blackberry Blistex Blogempfehlung Bloggeburtstag Blogparade Blush Bobbi Brown Bogner Bourjois Bows&Curtseys Box of Beauty Box Stories Brandnooz Braun Satin Hair Brigitte Box Bronzer Brun Bruno Banani Bücher Bünting Burberry Butter London Buxom C:EHKO Cacharel Callusan Carbon Carbonized Carmex Catherine Catrice Cavalli Cetaphil Chanel Charisa china glaze Chloe Chopard Christina Aguilera Ciaté Cire Trudon Claire Fisher Clarins Clarins Box Relax Clarisonic Clinique Club ColourPop Cookies Cooking Copperplate Couleur Caramel Cranberry culte du blogue Cupcakes Dalton Dangerous Cuvee Daniel Jouvance Daniele de Winter Dark Dare Dark Indulgence Daylong Deborah Lippmann Deep Blue Green Deep Truth Deeply Adored Degustabox Demak Up Dermalogica Dessange Deutsche Fernsehlotterie Die Blog Box Dior DIY DKNY DM dm box DM Lieblinge dmBio Dontodent DouBox Douglas Dove Dr. Bronner's Dr. Schrammek Du bist ein Gewinn Duftkerzen Dupe Duschgel DuWop eBay Ebelin edding Einfach und Lecker Ellis Faas Emerald Dusk Emmi-Nail Emoji EOS EOTD Erdnussbutter Escada Essence Essie Estée Lauder être belle Eucerin Event eyeko Eyeliner Fairy Box fem.box Femme Noir Fig. 1 For Your Beauty FOREO FOTD Freitagsfüller Freshwater Frost at Midnight Frühstück Galaxy Garnier Gewinnspiel Gina Tricot Giorgio Armani Glätteisen Gliss Kur Glossybox Glov Glutenfrei Gosh Grah-Toe Gucci Guerlain H&M Haare Haarmilch Haarpflege Haarschmuck Hähnchen Handcreme Handpeeling Handsan Happy Brush Haul Haux Hazy Day HelloFresh Herbal Essences Heritage Rouge Hermès Hidro Fugal Highlighter Hollister Hormocenta Hourglass Hugo Boss Humid i love ikoo Illamasqua Image Maker Immer wieder Indisch Inglot iPhone IsaDora Isana Italienisch Jana Jenny Jouer Cosmetics Kanebo Karamell Kat von D Keralock KIKO Kings and Queens Körperöl Korres Koziol Kryolan Kuchen Kulau Kurz und knapp L.O.V L'Occitane L'OREAL la petite box La Roche Posay Labello Lacoste Lady Gaga Lancome Lancôme Langzeitstudien LASplash Lavera LE Le Couvent de Minimes Le Metier de Beaute Lee Stafford Lily Lolo Lime Crime Limited Edition Linda Lord&Berry Louma Lush Luvos Luxury Box M. Asam MAC Make Up Factory Make Up Store MakeOver International Makeup Geek Malu Wilz Manhattan Marbert Marc Jacobs Marionnaud Marley Spoon Maske Mavalia Max Factor MaxFactor Maybelline Melvita mememe method Michael Kors Michalsky Milani Miro Missha Misslyn Mizellenwasser MODELCO Models Own Monatsfavoriten Moroccanoil MUA Muffins Müller Look Box Musik Müsli My little Box MyCouchbox Mystery Mythical Nageldesign Nagellack nails inc. Naked Naked Lunch Naobay Nars nd24 Neu Nivea Nocturnelle noémie noémie. Nonal Nudeln Nutella NYX Oilily Omega on the hunt OOTD OPI Origins Orly Outfits P&G p2 Palace Pedigreed Palette Paletten Palmolive Pantene Pro-V Paradisco Parfum Parfümerie Pieper Parsa Beauty Patricia Paul and Joe Paul Mitchell Peach World Peeling Performance Art Phloof Photo Realism Physiogel Pink Box Pinsel Playboy Plum Dressing Plumage Postbank Poudre Universelle Libre Prelude Presse Preview Privates Proactiv Provamel PUPA Milano Real Techniques Realtechniques Redken Reise Review Revlon Rexona Rezension Rezept Rimmel Rimmel London Rituals Rival de Loop Rival de Loop Young Roman Rossmann Rouge Bunny Rouge Round Midnight Salat Sally Hansen Sanicare Box Sante Satin Taupe Schmuck Schnelle Küche Schokolade Schuhe Schwarzkopf Seeberger Select Sheer Sensai Sensationail Senza Limiti Sephora Shadowy Lady Shale Shampoo Shimmermoss Shirin David Shiseido Shopping Queen Shroom Sigma Silver Ring Sisley Sketch Skinbio Sleek Slow Cooker Smashbox Smoke and Diamonds Smoked Ruby So Susan Soap&Glory Sonnenschutz Spülung Star Violet StarGazer Stars 'n Rockets Stila Stolen Moment Strike a Pose Sugarpill Superbalanced makeup Superfoils Suppe Süßkartoffeln Swarovski Swatch Swiss-o-Par Tag Tana Cosmetics Tangle Teezer Tanja Tanya Burr Tarte Tendersmoke tetesept The Balm the blushed nudes The Body Shop The Soft Luxe Collection TheBalm thelipstick.net Themenwoche Thierry Mugler Thomas Sabo Thriller Timberstone Turnings Tom Ford Too Faced Top 3 Treaclemoon trend IT UP TrendRaider Twinks Typographic Ultra Face Unboxing Undercurrent Unechta Urban Decay Urlaub Valentino Vegan vegawatt Vegetarisch Versace Vestige Verdant Vidal Sassoon Video Vintageliebe Vorstellung Weleda Werbung Wilkinson Sword Woodwinked Yankee Candle YouTube YSL Yves Rocher Yves Saint Laurent Zahnpflege Zoella Beauty Zoeva